Apr
07
„Das Projekt 200“ – Teil 2
15:33 | joeggisch | Cacheberichte
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Obwohl die gesamte Ohana nach den 5 Stunden „Waldspaziergang“ etwas fertig war, wurde gemeinsam beschlossen, dass wir den Nachtcache, den ich als 200. Fund ausgesucht hatte, auf jeden Fall noch angehen wollten.

Auf den Berolina Stammtischen wurde mir ein Nachtcache immer wieder empfohlen. Er sollte ganz besonders liebevoll gestaltet sein und extrem pfiffige Stationen beinhalten. Außerdem sollte er auch für Kinder besonders gut geeignet sein. Rosebud 6 – Die schwarze Rose (GC1XXKT).

An den Startkoordinaten angekommen war schnell klar, wo der erste Hinweis zu finden war.
Auf zur zweiten Station. Hier hatte Frouwe bereits die ersten Probleme. Nachts in einer dunklen Grünanlage in Schneckenschleim kontaminierte Cachehinweise greifen, ist eben nicht jedermanns Ding.
 
Trotzdem ging’s sofort weiter in Richtung der dritten Station. Dort sollte man mit UV-Licht arbeiten.
Nun, an der Stelle, wo die wegweisenden Reflektoren scheinbar endeten, befand sich ein Restaurant. Mich wundert es heute noch, dass die Muggel in dem Restaurant uns die ganze Zeit über nicht ansprachen und auch keine Polizei kam. Immerhin waren wir dort ca. 30 Minuten damit beschäftigt, alles, was dort zu finden war, mit unserem UV-Strahler abzuleuchten. Wir drehten dann eine kleine runde, immer auf der Suche nach weiteren Hinweisen. Am Start sahen wir drei junge Männer, die wir sehr schnell als Cacher identifizierten.
Glücklicherweise hatten sie nichts dagegen, das wir uns ihnen anschlossen.
Wir warteten an der Stelle an der wir nicht weiterkamen. Unsere drei Mitcacher kamen und ich war mir ganz sicher, dass sie zumindest eine ganze Weile bauchen würden, um die Station zu finden.
Sie blieben aber nicht einmal stehen, sondern gingen zielstrebig weiter.
Als ich dann in die selbe Richtung leuchtete, strahlten mich zahllose Reflektoren an. Ich bin mir sicher, dass die Reflektoren in der Zwischenzeit von jemandem dort angebracht worden sein müssen. Vorher waren die definitiv nicht da.
Ab jetzt ging es zu siebt weiter.
Wir folgten den Leuchtspuren der Feuervögel bis zu deren Nest. Das ist ein Schauspiel. Alleine für diesen Anblick hat es sich gelohnt. Die Aufgabe, die hier zu lösen war, war wirklich sowas von klar. Findolino durfte zum Nest der Feuervögel klettern und die nächste Aufgabe nach unten holen. Findolinchen war ziemlich neidisch! … ICH AUCH!!!
Nun ging es erstmal – zwar auf hohem Niveau – aber eher unspektakulär weiter.
Bis zum grünen Punkt. Nachdem wir alles untersucht hatten, sogar mehrfach auf die Laterne geklettert waren, blieb nur ein Ort übrig, der sich zudem untypisch verhielt. Ich hatte mir zwar gerade vorgenommen, diesen Ort intensivst zu untersuchen, aber auf die Idee, die sich dahinter verbarg, war nicht noch nicht gekommen. Das war ein cooles Versteck.
Das „Versteck“ der nächsten Aufgabe gehörte dann in die Kategorie „Das sich das hier hält und nicht zerstört wird, kann ich nicht begreifen!“ Das Teil gehört da ganz offensichtlich nicht hin. Trotzdem hält es sich da schon so lange. Wie gesagt: ich begreif’s nicht.
Auch das darauf folgende Versteck sieht sich mit Sicherheit größter Muggelgefahr ausgesetzt.
Das Rätsel (Labyrinth) hatte es aber auch in sich. Leider klemmte es bei uns etwas, so dass ich etwas klopfte und dadurch das Rätsel eigentlich regelwidrig löste. Da ich aber 99,9% des Rätsels regelgerecht gelöst hatte und eine 100%-ig regelkonforme Lösung ohne Nachhilfe nicht möglich war, ließen alle meine Lösungsvariante gelten.
Nun ging’s auf zum Final. Der war auch wieder klasse gestaltet und wurde von Findolinchen und Findolino gemeinsam gefunden und geborgen.
Es stellte sich dann heraus, dass wir auf dem Weg hierher etwas übersehen hatten. Da es schon so spät war und nicht nur die Kinder leichte Verschleißerscheinungen zeigten, entschloss sich die gesamte Ohana, hier Fingerfertigkeit vor Regelkonformität walten zu lassen. Unsere Mitcacher hatten noch Zeit und würdigten diesen herausragenden Cache mit einer zusätzlichen Runde zu der Stage, an der wir den Hinweis übersehen hatten. Hut ab dafür.

Trotzdem, am Ende des Tages hieß es:
200 Funde für Jöggisch und seine Ohana!