Apr
25
Mein erster Earthcache
09:58 | joeggisch | Cacheberichte
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Ifranipop hat doch tatsächlich einen Earthcache, nämlich „Bäketal (Earthcache)“ (GC26TA7), in meiner Heimzone abgelegt.
Eine Gelegenheit, sich etwas ausführlicher mit der näheren (und wie sich rausstellte auch weiteren) Umgebung zu beschäftigten.

Ich muss ja gestehen, dass ich mich mit dem Thema „Earthcache“ noch nicht wirklich beschäftigt hatte.
Eine kurze Recherche brachte mich dann auf www.earthcache.org und ich muss sagen: Das ist ’ne tolle Sache, so’n Earthcache.
Ich habe mich dann auch gleich erkundigt und festgestellt, dass ich spätestens im Sommerurlaub zwei weitere Earthcaches machen werde. Dazu aber dann, wenn’s soweit ist, mehr.

Die erste Aufgabe des Caches war mit Hilfe des WWW zu lösen, was auch nicht ganz einfach war. Es war nach zwei konkreten Begriffen gesucht. Diese dann aber auch zu finden, stellte sich als schwerer heraus, als gedacht. Zumal es auch weitere in Frage kommende Begriffe gab, die die gleiche Buchstabenanzahl hatten.

Gestern nach dem Mittagsgrillen entschieden die Kinder, dass sie sich unbedingt zu Freunden absetzen wollten. Das Wetter war echt super und bot so gar keine Ausrede. Also mit Frouwe ins Auto geschwunden und zur Bäkemühle gedüst.

Zunächst ging es entlang des Naturlehrpfades an einigen echten Riesen vorbei, an denen aber der Zahn der Zeit schon mächtig geknabbert hatte. Am Ende des Weges lag Station 1 (Aufgabe 2), ein naheliegendes Lösungswort.

Auf dem Bild unten habe ich den Spoiler auf das Lösungswort allerdings ersetzt. Wer findet den Fehler?

Nun musste der Earthcache erstmal ein Weilchen warten, weil Frouwe und ich noch „Absturz am Machnower See“ (GC1ZVMN) machen wollten. Das gab uns die Gelegenheit, den Machnower See einmal zu umrunden, vorbei an der Gedenktafel für den, der im Rätsel zum Cache gesucht wird, vorbei an der Machnower Schleuse und vorbei am Final von Zeisigs „Endstation Schleuse“ (GC1TT35).

Nach der Schleuse ging es immer entlang des Bäketals wieder in Richtung Bäkemühle.
Das war auch eine schöne Umgebung: Sumpf und tote Bäume (Flachwurzler haben bei starkem Wind evtl. einen Nachteil!)

Am Ende des Weges kamen wir dann in den Park der Bäkemühle.
Hier hatte Frouwe Probleme ein Schild zu lesen und kam der Aufforderung nach, die sie eben verstanden hatte. Na ja, um der Wahrheit die Ehre zu geben: Ich hatte sie aufgefordert, sich neben die Birke zu stellen und dann zu hüpfen. Erst hinterher habe ich sie darüber aufgeklärt, was das sollte.

Dann noch auf die Brücke an der Mühle, um das Beweisfoto für den Earthcache zu machen.

Aber da war doch noch was! Irgendwas hatten wir vergessen! Was war das denn nur?
Oh, Mann, Station 2 (Aufgabe 3), das Medusenportal, da mussten wir auch noch schnell hin, um noch eines der Lösungswörter zu ermitteln.

Zu Hause nur noch schnell eine Mail mit den Lösungswörtern an den Owner geschickt.
Postwendend kam die Logerlaubnis.
Das war wirklich ein toller, lehrreicher und auch technisch gut gemachter Cache. Die Erd- und Heimatkundestunde hat einiges, vor Jahren mal Gelerntes wieder hervor gezaubert und auch Neues hervor gebracht. Der Spaziergang war für Frouwe und mich auch sehr toll.

Ich kann diesen Cache nur empfehlen. Wenn man ihn mit den übrigen Caches am Machnower See verbindet und den Rundweg um den Machnower See nutzt, wird es – wenn das Wetter mitspielt – mit Sicherheit ein toller Tag.