Jun
17
Dosensuche in Kohlhasenbrück, Albrechts Teerofen und am Checkpoint Bravo
19:00 | joeggisch | Cacheberichte
0 Kommentare

Am 12. Juni war die gesamte Ohana in Kohlhasenbrück, in Albrechts Teerofen und am ehemaligen Checkpoint Bravo, natürlich zum Dosensuchen.
Eigentlich wollte Findolino ja zum Handballturnier nach Warnemünde, aber seine Klassenfahrt hatte deutliche Spuren hinterlassen, die eine Teilnahme unmöglich machten.
Da ich mich so sehr auf Warnemünde und die dortigen Dosen gefreut hatte, sollte dieser Vormittag meiner Besänftigung dienen.


Als erstes war Mauerblümchen (GC25XQX) dran. Hier traute sich Frouwe nicht an die namensgebende Mauer, weil … na ja, ich weiß auch nicht wieso.
Nachdem Findolino, Findolinchen und ich eine Weile erfolglos gesucht hatten, ließ ich mir von Frouwe den Listingausdruck geben. Nun las ich den hint und mir sofort klar, wo die Dose zu finden sein musste.

Noch bevor ich dort überhaupt anfangen konnte zu suchen, rief Findolino: „Ich hab ihn!“ Toll! Na auf jeden Fall musste ich ihn aus dem Versteck holen, weil nur ich das nötige „Werkzeug“ hatte.

Als nächstes war dann Auf den Spuren der ehemaligen Stammbahn (GC24YCD) dran. Das war ein cooler Cache. Technik ohne Ende.
Es fing erst Mal mit einem eher primitiven technischen Gimmick, einer Kurbeltaschenlampe, in einem sehr klassischen Versteck an.
Als nächstes fand Frouwe einen Petling, in den eine kleine Schaltung mit zwei Leuchtdioden gebastelt war. Die Leuchtdioden zeigten – wie Findolino sofort erkannte – nach Tastendruck blinkend die nächsten Koordinaten an. Als drittes wird dem Sucher das highlight versprochen. Das Versprechen wird nicht gebrochen.

Die Dose mit der Bläckbox, die erst nach Lösen einer Mastermind-Variante die nächsten Koordinaten verrät, fand Findolino. Nach einigen Bedinungsfehlern konnte ich das Rätsel mit viel, viel Unterstützung von Frouwe lösen.
An der vierten Station, dem Pre-Final fanden wir zunächst nichts weiter. Dann fand Frouwe einen an einen Baum geschraubten Magneten. Wir gingen also davon aus, dass an diesem Magneten eine Haltevorrichtung für ein Gerät angebracht gewesen war. Wir haben dann im Müll nach dem Gerät gesucht und nicht gefunden. Eigentlich wollten wir dem Owner schon mitteilen, dass die Station gemuggelt worden war.

Aus einem Grund, den ich selber nicht erklären kann, guckte ich doch noch an einer anderen Stelle nach und fand den kleinen Petling mit der Schaltung, die uns die Koordinaten des nahe gelegenen Final verriet. Solche Schaltungen will ich auch zusammenlöten können. Wie schon im Log erwähnt: purer Neid!

Danach ging es dann nach/zum Albrechts Teerofen (GC1DWEZ). Das Rätsel war schnell gelöst und die – ziemlich nass gewordene – Dose ebenso schnell gefunden. Da man sie schon aus einiger Entfernung in ihrem „Versteck“ sehen konnte.
Außer dem Cache selber und einem Hinweisschild (das man ja auch im Rahmen des Caches suchen musste) fanden wir dort nichts wirklich interessantes. Aber vielleicht haben wir ja was übersehen.

Auf dem falschen Weg (wir mussten ein ganzes Stückchen entfernt parken) gelangten wir dann zur Gaststätte Dreilinden und den ehemaligen Checkpoint Bravo. Ein geschichtsträchtiger und alsolut sehenswerter Ort.
Auch mal wieder so eine Örtlichkeit, an die ich ohne das Hobby Geocaching vermutlich nie gekommen wäre.

Dort suchten wir zwei schnelle Tradis, als erstes Stromausfall (GC28RQ1), den ich Dank des Hints nicht suchen, sondern nur aufheben musste.

Der zweite, Autobahn – AVUS Zubringer (LP) (GC11682), war – jedenfalls nach meinem Geschmack – nicht lostig genug für einen LP. Außerdem kann man an dieser Örtlichkeit mit Sicherheit mehr machen, als einen Filmdosenmicro in einem so klassischen Versteck. Das hat mich etwas enttäuscht.

Zum Abschluss haben wir dann noch mein Schatz (GC28VBR) gesucht. Der war auch einfach und klassisch, aber eine schönere und vor allem größere Dose. Hier streiten die Kinder noch, wer ihn denn nun als erstes gesehen hat. Zumindest fiel für Findolinchen ein Herzchenkettenanhänger ab.