Apr
04
Schlüsselmeister I – die Planungsphase
20:51 | joeggisch | Cacheberichte
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Das verspricht Spannung!Irgendwann, Anfang des Jahres, plötzlich und unerwartet erhielt ich eine Mail von Ku-Pi.
Darin stand irgendwas von Lost Place, Schlüsseln und einem ominösen Schattenreich. Hmmm. Ah, ein Link, den probier‘ ich mal aus!

Was ich dann sah und las‘, machte mir klar: „Da musst Du hin!“

Neben Ku-Pi und mir entschieden sich Sweetstarlett und toraona auch dafür, dass sie dahin wollten.
Bei Sweetstarlett+Fam musste der weibliche Part leider kurzfristig absagen. Dafür sprangen ebenso kurzfristig Faizah und Kloepschen auf den Zug auf. Na ja, und Klopschen dann ganz kurz vor dem Stichtag auch wieder ab. Angeblich war eine schwere Erkältung daran schuld. Ich glaube ja eher, dass er einfach nicht hart genug für diesen Cache zu dieser Zeit war.

Wie ich bei einem anderen Projekt gelernt habe, macht es sich gut, wenn man für die notwendige Kommunikation und Dokumentation (bei) der Planung eine eigene Projektseite ins Internet packt.
Also legte ich auch hier eine Projektseite über Google Sites an.
Während ich noch damit beschäftigt war, alle notwendigen Unterseiten zu basteln, hatte torona bereits auf der Rätsel-löse-Seite das zum Cache gehörende Rätsel alleine gelöst und das Go der Owner-Crew, den Wampenschleifern, eingeholt.

Ein Termin für den Ausflug war auch schnell festgelegt. Dieser lag allerdings noch einige Zeit in der Zukunft.
Die Zeit reichte dem Wettergott die Temperaturen stetig sinken zu lassen.

Das führte dazu, dass auf unserer Internetprojektseite Styling-Tipps ausgetauscht wurden. Jeder teilte den anderen mit, welche Hose er für die passende für den Ausflug hält, womit diese am besten kombiniert werden sollte und welche Unterwäsche er tragen werde.
Das alles wirkte wie eine Mischung aus Germany’s Next Topmodell und Beate Uhse.
Die mitlesenden Frauen/Freundinnen/LAGinnen hatten jedenfalls ihren Spaß.

die AusrüstungFakt war aber auch, dass die Kälte unser größter Feind sein würde.
So mussten Strategien ersonnen werden, wie man trotz zweistelliger Minusgrade den Tag im Freien – und aus den bisherigen Logs war ersichtlich, dass es den ganze Tag dauern würde – nicht nur ohne zu frieren über die Runden kommt, sondern auch wie man die Nahrung, vor allem die Getränke, am Einfrieren hindern könnte.
Ich entschied mich, neben einer Thermoskanne mit Tee im Rucksack, auch einige kleinere Flaschen mit Wasser mit einem Jogging-Bauchbeutel direkt am Körper zu tragen.
Für die Aufnahme warmer Nahrung zur Mittagszeit wurden Gaskocher organisiert und jeder stellte sich sein Mittagsmenü zusammen. Letztendlich gelangten auch die Zutaten zum Kaffeekochen auf dem Gaskocher in meinen Rucksack. Für den schnellen Snack zwischendurch hatte ich Kekse (die können nicht gefrieren) eingepackt.

Die Mode- und die Nahrungsfragen waren dann auch die Themen, die nach den Modetipps auf unserer Projektseite am intensivsten diskutiert wurden.

die ECGAGanz nebenbei wollte ja auch ein – offensichtlich nicht nur wegen der zurückzulegenden Strecke – als T5 klassifizierter Cache bei dem Ausflug gefunden werden. Also mussten wir uns überlegen, was wir für diesen Teil der Tour benötigen würden.
Durch Lesen der Vorfinderlogs und nach Rückfrage bei den Wampenschleifern war schnell klar, dass wir eine (Teleskop-)Leiter mitnehmen müssten, aber die ganze Zeit (10 Stunden planten wir mindestens ein) die Leiter durch die Gegend tragen?
Warum denn nicht? Wenn man die Leiter wie einen Rucksack auf dem Rücken tragen kann.
Zufällig hatte ich noch ein paar Meter Feuerwehrschlauch, Schaumstoffbahn und zwei Werbegeschenkaktentaschen mit Cordura-Trageriemen zu Hause. Daraus ließ sich schnell und unkompliziert mit Hilfe meiner Nähmaschine eine prima Rückentragevorrichtung für meine Teleskopleiter klöppeln.

Damit war alles zusammen getragen, was man so für einen Tag an der frischen Luft benötigt und der Tag der Entscheidung konnte kommen.

 

Fortsetzung: Schlüsselmeister II – Tag der Entscheidung